Hohe Salve - wunderbare Aussicht und wildgewordene Kühe

Salvenkirchlein
Salvenkirchlein

Für diesen Ausflug haben wir einen schönen Tag abgewartet, denn die Hohe Salve soll der schönste Aussichtsberg in den Tiroler Alpen sein. Auf 1829 Meter angekommen, konnten wir auch einen herrlichen 360° Panoramablick auf die umliegenden Alpen und den Wilden Kaiser genießen. Bei klarer Sicht konnten wir sogar einige Dreitausender am Horizont erkennen.

Geplant war heute eine Wanderung vom Gipfel der Hohen Salve zum Keat Lift. Der Sessellift sollte uns dann wieder in Richtung Hexenwasser bringen. Eigentlich also eine gemütliche, kurze Wanderung.
Dieses Jahr klappt es aber irgendwie nicht so mit den Planungen. Aus der kurzen Wanderung ist eine, nun ja, mittellange, aufregende Tour geworden. Den Wegweiser in Richtung Keat Lift haben wir wohl übersehen, also mussten wir den Weg zurück zur Bergerlebniswelt Hexenwasser zu Fuß gehen.

Aus 1 1/2 Stunden sind nun locker 3 Stunden geworden. Bis zum Gasthof Rigi war es auch eine lockere Wanderung. Kurz vorm Gasthof wurde uns dann etwas mulmig zumute, denn eine wild gewordene Kuh brüllte ihre Kollegen herbei. Diese kamen auch den Hang runter geschossen und auf uns zu. Schnell durch's Gatter der Alm gehüpft und erleichtert ausgeatmet. Wir dachten, die Kühe würden die Einfahrt schon bald wieder frei machen, aber weit gefehlt. Die standen da, glotzten uns an und bewegten sich keinen Millimeter vom Tor weg. Also suchten wir uns einen Hinterausgang. Beaglebeine und Menschenbeine in die Hand genommen und schnell über die Weide gelaufen, unterm Weidezaun durch (natürlich nicht ohne einen Kuhflatschen mitzunehmen) und wieder auf sicherem Weg gewesen.

Der Weg verlief dann ohne weitere Vorkomnisse vorbei an der Kraftalm, der Milchwirtschaftskapelle in Richtung Stöcklalm. Hier befanden wir uns schon inmitten des Hexenwassers, wo es auch für Hunde ein Badebacken gab. Natürlich mussten das die Pfoten auch ausprobieren. Es tat den heißgelaufenen Pfötchen gut und geschmeckt hat das Wasser wohl auch. Zurück nach Söll ging es dann wieder mit der Gondelbahn, wo die Beaglebande das erste Schläfchen hielt.

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