Einwandern - wirklich nur einwandern...

Emma und Lluna am Hintersteiner See
Emma und Lluna am Hintersteiner See

Tagesplanung:

wirklich kleine Runde zum Einwandern in Söll und kennenlernen des Urlaubsortes
Umsetzung:

Da wir nicht gleich am ersten Tag unser "Wanderpulver" verschießen wollten, sollte es zum Einwandern nach Söll gehen. Hier stand eine kurze Runde zum Moorsee auf dem Programm, die als ideal zum Einwandern beschrieben wurde. Da die Runde wirklich ziemlich kurz war, sind wir gleich anschließend noch durch Söll geschlendert und haben uns dieses ruhige Bauerndorf angeschaut.

Der Tag hatte noch ein paar Stunden vor sich, der Magen knurrte und das Wetter war schön. Folglich suchten wir noch ein schönes Ziel in der Umgebung. Da bot sich der Hintersteiner See natürlich als Erstes an. Nur mal schauen, wo der See liegt und was Essen, die Wanderung um den See können wir ja ein anderes Mal unternehmen. Gesagt und fast auch getan. Die Stärkung im Seestüberl setzte ungeahnte Wanderlust frei, sodass wir uns zu der Runde um den See gleich noch entschlossen.

 

Der Anfang war auch vielversprechend. Entlang der Forststraße verlief die Wanderung gemächlich, immer mit Blick auf den kristallklaren See und ein paar Gipfel des Wilden Kaisers. Für die Pfoten war natürlich eine Abkühlung Pflicht (Emma entwickelt sich langsam zum Wasserbeagle ;-))

 

Am anderen Ende des Sees angekommen, es wurde immer schwüler, Gewitterwolken zogen auf, konnten wir noch einen schönen Blick über den See genießen.

Der Weg am Südufer, ein reiner Wanderweg, führte nah am See entlang. Für die Schönheit, die Ruhe und um auch mal die Füße ins Wasser zu stecken, fehlte leider die Zeit, denn es wurde immer dunkler und stürmischer. Der Weg führte nun auch durch Wald, es ging bergauf und bergab, Blitze zuckten am Himmel und Donner grollte über uns. Ein schöner Landregen zog über uns hinweg. Jule, immer schneller werdend (Blitz und Donner sind schon zu Hause nicht ihr Ding und hier in freier Natur ...ihr könnt es euch vorstellen??) und als erste das rettende Auto erreichend, froh, nass und glücklich. Meiner einer schlenderte dann gemächlich auch Richtung Auto, nass war ich ja eh schon, warum dann noch rennen??

So neigte sich der erste Tag mit viel Getöse und  viel mehr Wanderkilometern in den Beinen, als gedacht, dem Ende entgegen.

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