Rund um die Schlei

...gibt es viel zu entdecken. Charmante Dörfer und Städte, wie zb. Deutschlands kleinste Stadt Arnis, die Hafenstadt Kappeln, das Reetdachdorf Sieseby oder die Fischersiedlung Maasholm. Schöne idyllische Badestellen laden zum Schwimmen ein. Auch eine Schleischifffahrt mit dem Schleidampfer machte uns viel Spaß. Dabei konnten wir die facettenreiche Region vom Wasser aus entdecken.
Schleibrücke Kappeln
Schleibrücke Kappeln

Kappeln

Arnis mit Autofähre
Arnis mit Autofähre
Kappeln ist ein kleines maritimes Städtchen direkt an der Schlei.
Hier gibt es den weltweit einzigartigen Heringszaun und bei einem
Rundgang durch den Museumshafen und an der Hafenkante entlang kann man vielen Schiffen hinterher schauen und die Seele baumeln lassen.
Das Ufer ist durch eine Klappbrücke, welche stündlich für den Bootsverkehr geöffnet wird, verbunden. Als Wahrzeichen von Kappeln gilt die Holländermühle Amanda.
Auch starten von Kappeln die Schleidampfer zu ihren Fahrten. Die Beaglebande durfte es sich zu erst auf dem Schaufelraddampfer "Schlei Princess" bequem machen. Wir starteten die Tour durch die Klappbrücke in Kappeln in Richtung Arnis. Ziel war der Hafen in Lindaunis. Von dort ging es mit dem Bus nach Süderbrarup. Hier holte uns die Dampfeisenbahn ab und brachte uns bei einer aufregenden Bahnfahrt zurück nach Kappeln.

Maasholm

Dieser kleine idyllsche Ort liegt an der Schleimündung und ist eingebettet zwischen Schlei und Ostsee.

Schleimündung - dort wo sich Ostsee und Schlei treffen

Heringszaun Kappeln
Heringszaun Kappeln
Bei einer anderen Schiffstour fuhren wir von Kappeln aus in Richtung Schleimündung. Vorbei am Hafen in Maasholm schipperten wir bis zur Lotseninsel Schleimünde. Hier treffen sich Ostsee und Schlei.
Der größte Teil der Halbinsel ist heute Naturschutzgebiet. Man gelangt auch nur per Boot auf diese Halbinsel.

Radtour mal anders

Rund um die Schlei kann man auch gut mit dem Fahrrad fahren. Die Drahtesel hatten wir ja dabei, nur leider stand unsere Radtour unter keinem so guten Stern. Am Urlaubsort angekommen hatten wir schon einen geplatzten Reifen, der sich relativ schnell wieder reparieren ließ. Tour ausgesucht und los sollte es gehen. Ging auch die ersten Kilometer recht zügig voran. Die Beaglebande wurde im Anhänger kutschiert und die zwei haben den frischen Fahrtwind genossen.

Einen schattigen Platz nutzten wir zur Pause. Danach sollten die restlichen 3 Kilometer zum Auto gefahren werden. Wenn da nicht die Fahrradkette vom Kettenblatt gesprungen wäre und noch ein paar andere Einzelteile durch die Gegend flogen. Die Radtour war somit beendet. Was danach folgte, kann man hier gar nicht aufschreiben. Nur so viel
1. sollte man wissen in welchem Ort man sich befindet
2. ein Handy wäre hilfreich, wenn es beide Frauchen mitnehmen
3. Fahrradsicherung auf dem Auto, da muss man es nicht auf der Straße aufsammeln
4. viel Geduld, denn die Odyssee des Wartens wollte nicht enden
Der Beaglebande machte die ganze Warterei nichts aus. Sie haben sich einen schattigen Platz unterm Tisch gesucht und ein kleines Schläfchen abgehalten.