In den Allgäuer Alpen unterwegs

Wandern in der südlichsten Ecke von Deutschland. Das sanft gewellte Alpenvorland ist abwechslungsreich. Es bietet grüne Wiesen und Weiden, Berge, Hügel und schroffe Gipfel, idyllische Gebirgsbäche und rauschende Wasserfälle.
Hier zeigt sich die Natur von ihrer besten Seite.
Oberreute mit Blick auf die Nagelfluhkette
Oberreute mit Blick auf die Nagelfluhkette

Oberstdorf

Einmal in Oberstdorf wollten wir uns die Besichtigung einer der größten Skiflugschanzen der Welt nicht entgehen lassen. Mit dem Schrägaufzug gelangten wir zum Fuß des Schanzenturms. Der Turmaufzug führte uns noch weitere 70 Meter über den Boden hinaus, hinein in den Adlerhorst. Von hier aus hatten wir einen grandiosen Ausblick auf das gesamte Gelände der Anlage, den Freibergsee und die Oberstdorfer Bergwelt.


Ein Hund muss auf dem Hündle wandern...

Die Hündlebahn brachte uns hinauf auf 1060 Meter. Von hier aus starteten wir unsere Rundwanderung über die Obere Hündle Alpe - Moosalpe - Sonnhalde - Alpe Neugschwend - Alpe Neugreuth - vorbei an den Buchenegger Wasserfällen - Seppi´s Gartenwirtschaft - zur Talstation.

Oben angekommen hatten wir einen schönen Blick auf den Alpsee.

Der Rundwanderweg führte uns dann über Wiesen und Wälder, durch schattigen Wald und ab und an, am Bach entlang. Hier plätscherte der ein oder andere Wasserfall in den Weißbach. Außerdem konnten sich die Beaglepfoten im kühlen Nass erfrischen


Ofterschwang - Aufregende Wanderung am letzten Tag

Mit dem Weltcup Express waren es nur wenige, bequeme Minuten hinauf auf 1400 Meter. Dann sollte es aufregender wieder ins Tal gehen. Schon kurz nachdem wir los gewandert sind, fing es etwas an mit regnen. Nicht weiter schlimm, wir sind ja nicht aus Zucker. Die Wolken wollten nicht verschwinden und dann kam auch noch ein schönes Gewitter hinzu. Der Donner verfolgte uns und der Regen setzte nun richtig ein. Schnell waren wir klatsch nass. Schnellen Schrittes suchten wir eine Unterstellmöglichkeit. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir eine verlassene Hütte. Hier saßen wir wenigstens im Trocknen und konnten dem miesen Wetter und den immer dichter werdenden Wolken zuschauen.

Nach einer Stunde wurde das Wetter etwas besser und wir konnten unseren Weg in Richtung Tal fortsetzen. Zur Belohnung und zum Trocknen haben wir uns dann in der "Schlitte Hitte" aufgewärmt und ein leckeres Essen genossen.