29.5. - 1.6.14 Kurzurlaub in Friedrichroda

Das verlängerte Wochenende nutzte die Beaglebande für einen Kurzurlaub im Thüringer Wald.
Noch einmal sollte es nach Friedrichroda gehen.

Leider war das Wetter am Anreisetag nicht so rosig, sodass wir nur eine kurze Runde ums Hotel für den Gassigang wählten. Bei strömenden Regen waren wir im Wald von dem feuchten Nass von oben wenigstens ein bisschen geschützt. ­Brrrr, hier konnten wir nur hoffen, dass Petrus es die nächsten Tage besser mit uns meint!


Am zweiten Tag - Petrus meinte es gut mit uns - sonnig, knappe 20 Grad! Also ideales Wanderwetter!

Wenn wir schon mal im Thüringer Wald sind, wollten wir auch mal den Inselsberg besichtigen.
Der Plan, wie und wann wir auf den Inselsberg kommen, stand schnell fest:
* die Thüringerwaldbahn nach ­Tabarz nehmen
* mit dem Bus auf den Inselsberg fahren
* Besichtigung des ­Gipfels
* gemütlich vom Inselsberg absteigen und wieder mit der Waldbahn nach Friedrichroda fahren
so WAR der PLAN .....
Und so verlief der Tag:

Als wir am Bahnhof in Friedrichroda angekommen sind, haben wir erst mal einen Schreck bekommen, da ­eine Menge an Urlaubern wohl die gleiche Idee ­hatten. Zum Glück wollten diese Reiselustigen dann doch in eine andere Richtung und wir hatten die Bahn fast für uns allein. Es ließ sich gut an ...

In Tabarz angekommen, suchten wir erst mal die Bushaltestelle, wo der Bus abfahren könnte, der uns auf den Inselsberg befördert (es sollte nicht die letzte Suche nach einer Bushaltestelle bleiben). Mit der Annahme, noch 2 Stunden auf den nächsten Bus warten zu müssen, wurde der PLAN das erste Mal geändert. Wir entschieden uns dafür, die 5 Kilometer auf den Inselsberg zu wandern, um dann mit dem Bus wieder ins Tal zu fahren.

Nun steckte unseren Mitwanderen aber die Zeit im Nacken. Der Gipfel musste in einer bestimmten Zeit erreicht werden, um den Bus zu bekommen. Sie stürzten den Berg hinauf, als wenn es kein Morgen mehr gebe. Die Pfoten waren dabei gute "Zughunde".

Die 5 Kilometer zogen sich aber auch ganz schön dahin. Beschwerlich war der Weg dazu auch noch. Dadurch, dass es 3 Tage durchweg geregnet hatte, waren die Wege sehr schlammig, rutschig und ausgewaschen. Der Aufstieg war kein Vergnügen!!!

Nach gefüllten Stunden erblickten wir endlich die Funkmasten der Sendestation - das Ziel rückt also näher!

Wir konnten noch nicht einmal verschnaufen, wurde auch schon die Bushaltestelle gesucht, von wo aus der Bus uns wieder ins Tal bringen sollte! Zum Schrecken der Mitwanderer erfuhr man nun, dass der Bus ein ganzes Stück weiter unten seine Haltestelle hatte. Und nun? Die Zeit drängelte, wir hatten durscht und hunger und den Ausblick konnten wir auch noch nicht genießen! Was blieb anderes übrig - wir mussten den Berg auch wieder zu Fuß verlassen!

Fazit des Tages:

* Einen Bus haben wir am heutigen Tage nicht gesehen!!

* Einen Plan machen und haben schön und gut - flexibel muss man trotzdem sein ;-)


Auch für unseren letzten Tag, hier in Friedrichroda, hatten wir uns eine schöne Wanderung vorgenommen. Wir hatten wieder einen Plan!
Heute sollte es mal eine flache Tour, ins kühle Tal, gehen.
Die ersten Kilometer ließen sich auch gut an. Der Weg war noch gut ausgeschildert, es war schattig und eben zugleich.
Das erste und einzige Problem stellte sich aber bald ein - alle vorhandenen Wegweiser führten in eine Richtung, in die wir so gar nicht wollten. Nun ja, für einen Weg mussten wir uns nun entscheiden - es war nicht die Optimalste.

Wieder führte uns der Weg stetig bergauf. Wegweiser waren Mangelware. Keine Leute da, um nach dem Weg zu fragen.

So zog sich unsere Wanderung dahin, bis wir endlich einen, sich hinter Tannen und anderem Grünzeugs versteckten, Wegweiser fanden. Und nun wurden die Gesichter immer länger - alle Richtungen waren nicht so die unsere. Trotzdem liefen wir weiter geradeaus, irgendwann mussten wir doch wieder auf dem rechten Weg kommen.
Nach gefühlten Stunden erblickten wir eine Straße - Zivilisation wir kommen. Endlich auch ein Parkplatz und wiedermal ein paar Wegweiser! Hier stand nun unser Naturlehrpfad ausgeschrieben aber auch der Weg zurück nach Friedrichroda war angepriesen.

Unsere Mitwanderer hatten keine Lust, waren geschafft und hungrig - also hieß es zurück nach Friedrichroda. Schneller als gedacht waren wir wieder am Wegweiser angekommen, der uns in die Irre führte. Auch konnten wir den Fehler, der uns vom rechten Weg abbrachte schnell finden. Ein kleiner Wegweiser fehlte, der hätte uns 500 Meter einen kleinen Nebenweg hochgeleitet und schon wären wir auf unserer geplanten Route geblieben.

Trotzdem war es eine schöne Runde, ein bisschen anstrengender als geplant, aber trotzdem schön.

Fazit des Tages:

Kein Mensch braucht Pläne!!

 

Vielen Dank an die Mitgereisten. Wir hatten schöne Tage, viel Spaß und mal wieder ideales Wetter!

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