Heute war es endlich soweit - der Tag der Begleithundeprüfung war gekommen. Man merkte schon nach dem Aufstehen die angespannte und nervöse Stimmung. Zu fressen bekam ich auch nichts - da war definitiv was im Busch. Ich bekam nur den Leckerli-Sack mit den vielen Käse- und Würstchenstückchen zu sehen, der mir für später versprochen wurde. Na toll dachte ich mir - SPÄTER - jetzt habe ich doch Hunger ;-( Und draußen war über Nacht der Winter eingetroffen. Es war alles mit Reif überzogen und bitter kalt war es auch. Dann ging es los Richtung Gera zum Hundeplatz. Angekommen durfte ich mir noch kurz die Beine vertreten und etwas an der Elster schnüffeln. Brrr war das kalt da draußen. Dann nochmal kurz auf dem Platz zum Spielen und Schnüffeln gewesen und dann war warten angesagt. Die Spannung wuchs weiter.

Endlich war ich dran. Aufgergt auf den Platz gegangen und erstmal beim Richter vorgestellt. Dann sollte ich mich als erstes ablegen. ABER das war so kalt und nass unterm Bauch, dass ich mich erstmal wieder hingesetzt habe. Ein strenger und bangender Blick von Frauchen und schon lag ich wieder. Hier verbrachte ich nun die nächsten Minuten im Laub und schnüffelte am Platz. Kurze Zeit später holte mich Frauchen wieder ab und nun wurde es ernst. Mit Anweisung des Richters liefen wir los. Beagle-Like schaute ich natürlich nicht die ganze Zeit nach oben sondern schnüffelte auch etwas am Boden. Aber im großen und ganzen lief ich richtig gut neben Frauchen her. Auch die Gruppe durchquerte ich ohne Probleme. Dann kam noch das "Sitz" aus dem laufen heraus - und - natürlich saß ich wie eine eins da. Frauchen holte mich wieder ab und nun sollte ich "Platz" machen. Irgendwie verstand ich das nicht richtig, Frauchen nuschelte so, und da ich nicht wusste was zu tun war, setzte ich mich wieder hin - wie eine eins. Naja schien nicht richtig zu sein, aber keiner ließ es sich anmerken. Frauchen rief mich zu sich und ich setzte mich vor sie hin. In "spektakulärer" Weise setzte ich mich bei "Fuß" neben mein Frauchen. Nun gab es Lobgerede und Streicheleinheiten ohne Ende. Die Anspannung viel ab und Erleichterung trat ein. Zum Schluss sollte ich noch den Verkehrsteil mit anderen Hunden, Fahrradfahrern, Auto´s, Pferden, Joggern und einer Menschenmenge ohne große Verhaltensauffälligkeiten durchlaufen. Das war natürlich auch kein Problem für mich. Und dann hieß es - BESTANDEN! Yippie - wo bleiben meine Leckerlies........

Nach mehreren Stunden des Wartens durften wir uns dann nochmals die Pfötchen an der Elster vertreten. Danach ging es nach Hause und da gab es endlich das ersehnte Leckerchen :-)

Bedanken möchten wir uns beim Schäferhundeverein in Gera für die freundliche Aufnahme und die nützlichen Tipps für die Prüfung, den Chaoten auf 6 Pfoten, das sie ab und an Lluna beaufsichtigt hatten und den vielen Freunden die uns die Pfötchen gedrückt haben. DANKE

 

zuück